Reifen-Service
Reifenwechsel: Wann der Termin sinnvoll ist und wohin mit den alten Rädern
Zwei Dinge entscheiden über den Termin: die Jahreszeit und der Zustand der Reifen. Die Faustregel „von O bis O“ – Oktober bis Ostern – gibt den Zeitpunkt vor, die Profiltiefe entscheidet, ob der Satz noch eine Saison mitmacht.
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Der Reifenwechsel ist der Termin, den die meisten zweimal im Jahr vor sich herschieben. Dabei ist er schnell erledigt – und er ist die beste Gelegenheit, das Fahrwerk einmal ohne Rad zu sehen. Hier steht, wann der Wechsel ansteht, wann ein Satz ausgedient hat und wie die Einlagerung bei uns in der Waldstraße 155 abläuft.
Was das Gesetz verlangt
Vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern über die gesamte Breite der Lauffläche – nachzulesen in § 36 StVZO (öffnet gesetze-im-internet.de in neuem Tab). Ob Ihr Reifen diese Grenze erreicht, verraten die Verschleißindikatoren in den Hauptrillen: Liegt das Profil auf gleicher Höhe mit diesen kleinen Stegen, ist der Reifen am Ende.
In Deutschland gilt außerdem eine situative Winterreifenpflicht: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte dürfen Sie nur mit wintertauglichen Reifen fahren (§ 2 StVO (öffnet gesetze-im-internet.de in neuem Tab)). Wintertauglich heißt seit dem 1. Oktober 2024 ausschließlich: mit dem Alpine-Symbol, der Schneeflocke im Bergpiktogramm. Die alte M+S-Kennzeichnung allein reicht nicht mehr aus.
Wann der Wechsel wirklich sinnvoll ist
Die gesetzliche Grenze ist das Minimum, nicht die Empfehlung. Viele Fachleute raten, Winterreifen ab etwa vier und Sommerreifen ab etwa drei Millimetern Restprofil zu tauschen – das ist eine Empfehlung, keine Vorschrift, aber der Bremsweg auf nasser Fahrbahn wächst mit jedem Zehntel weniger Profil spürbar.
Auf diese Punkte schauen wir beim Wechsel mit:
- Alter: Die DOT-Nummer auf der Flanke nennt Woche und Jahr der Herstellung. Gummi härtet auch aus, wenn der Reifen kaum gelaufen ist.
- Abriebbild: Läuft ein Reifen einseitig ab, stimmt meist die Spur nicht oder das Fahrwerk hat Spiel.
- Schäden: Risse, Beulen oder Einschnitte in der Flanke sind ein Grund, den Reifen sofort zu ersetzen.
- Temperatur: Sommerreifen werden bei Kälte hart, Winterreifen bei Hitze weich. Beides kostet Haftung.
- Reifendruckkontrolle: Fahrzeuge, die ab November 2014 neu zugelassen wurden, haben ein RDKS. Sprechen Sie uns darauf an, die Sensoren gehören zum Wechsel dazu.
Einlagerung: wohin mit dem zweiten Satz
Reifen-Service und Einlagerung bieten wir zusammen an. Das heißt: Sie fahren mit einem Radsatz nach Hause, der andere bleibt bei uns im Lager und wartet auf den nächsten Wechseltermin. Kein Schleppen, kein Platz im Keller, keine Räder im Kofferraum – und beim nächsten Mal steht der richtige Satz schon bereit.
Beim Termin sehen wir mehr als nur die Reifen
Wenn das Rad ohnehin ab ist, fällt der Blick auf Bremsscheiben, Beläge und Bremsleitungen ohne Zusatzaufwand mit an. Wer es genauer wissen will, kombiniert den Wechsel mit unserem Check zum Komplettpreis von 29,- Euro – dort ist „Bereifung und Reifendruck“ der zweite von 13 Prüfpunkten. Vor einer längeren Fahrt passt der Urlaubs-Check, im Frühjahr der Frühlings-Check; beide stehen wie der Reifen-Service auf der Liste aller Leistungen unserer Werkstatt.
Termin vereinbaren
Im Frühjahr und im Herbst ist in jeder Werkstatt viel los – melden Sie sich lieber früh, dann bekommen Sie einen Termin, der zu Ihrem Tag passt. Am schnellsten geht das telefonisch unter 0 22 03 / 102 12 80.
Nächster Schritt
Termin in der
Waldstraße vereinbaren
Räder wechseln, einlagern oder erst einmal ansehen lassen? Rufen Sie an, dann finden wir einen Termin, an dem das Auto nicht lange steht.
Erreichbar Mo–Do 08:00–17:30 Uhr und Fr 08:00–14:00 Uhr.